Anwaltsmonopol wird gelockert

In engen Grenzen ist vom 1. Juli an auch Nicht-Juristen die Rechtsberatung erlaubt. Das bringt Verbrauchern mehr Auswahl. Im Einzelfall kann die Hilfe vom Laien aber auch zu Problemen führen.

Anders als bislang dürfen vom 1. Juli 2008 auch Vereine, Handwerker, Architekten und Automobilclubs rechtlich beraten - aber nur als «Nebenleistung». Das bedeutet, dass der Beratungsgegenstand zum Beruf gehören muss und nicht im Mittelpunkt der Leistung stehen darf, heißt es beim Bundesjustizministerium in Berlin. Zum Beispiel bleibt die Vertretung vor Gericht auch künftig allein dem Anwalt vorbehalten.

Neu wird sein, dass «alle unternehmerisch tätigen Personen» einfache, also unstreitige Ansprüche geltend machen können. So kann beispielsweise eine Kfz-Werkstatt mit der gegnerischen Versicherung künftig nicht nur die Reparaturkosten abrechnen, sondern für den Geschädigten gleichzeitig eine allgemeine Schadenspauschale geltend machen. Außerdem sollen Architekten über Fragen des Baurechts oder der Sachmängelhaftung beraten dürfen. Und Energieversorger können im Auftrag ihrer Kunden Strom- und Gasverträge kündigen und abschließen.



Infoquelle: anwaltseiten24.de

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