Telefonsex nicht sittenwidrig

Telefonsexgespräche sind nicht als sittenwidrig einzustufen. Nutzer von Hotlines können sich daher bei einer Zahlungsverweigerung nicht darauf berufen, der Vertrag sei aus diesem Grund nichtig.

Das geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe hervor, über die die Fachzeitschrift «BGH-Report» berichtet. Nach Auffassung der Bundesrichter haben sowohl der Anbieter des Telefonsexgesprächs als auch die Telefongesellschaft Anspruch auf die angefallenen Gebühren. Denn die entsprechenden Verträge seien wirksam (Az.: III ZR 102/07).



Infoquelle: Anwaltseiten24.de

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