Wer haftet bei Unfall auf dem Arbeitsweg

Fahrgemeinschaft zur Arbeit

Die Kfz-Haftpflicht deckt Schäden ab


Zwar sind die Benzin-Preise deutlich gesunken, doch noch immer lässt sich mit einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit Geld sparen. Weil so weniger Fahrzeuge unterwegs sind, wird auch die Umwelt geschont. Aber wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus? Wer haftet bei Unfall?

Bei jedem Autocrash haftet die Kfz-Haftpflicht des Unfallverursachers.

Die Insassen sind über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Sie tritt für alle Personenschäden ein, die auf dem Weg zur Arbeit passieren und gilt auch für Schüler und Studenten auf der Fahrt zur Uni oder Schule.

Aber Achtung: Macht die Fahrgemeinschaft auf dem Weg zur Arbeit einen privaten Abstecher, kann der gesetzliche Unfallschutz verloren gehen. Nur Umwege im Zusammenhang mit dem Arbeitsweg sind zulässig. Zulässige Umwege sind, wenn man eine gesperrte Straße umfahren oder einen Mitfahrer abholen muss.

Übrigens: Bei einer Fahrgemeinschaft können sowohl der Fahrer als auch alle Mitfahrer die Entfernungspauschale beim Finanzamt geltend machen.

Auch wenn Ehegatten gemeinsam zur Arbeit fahren, kann jeder für sich die Kilometer in der Steuererklärung absetzen.

Laut des neuen Urteils des Bundesverfassungsgerichts können Pendler jetzt wieder rückwirkend ab 2007 30 Cent pro gefahrenen Kilometer steuerlich absetzen.


Infoquelle: berlinonline.de

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