Klägerin gegen spickmich.de in allen Instanzen erfolglos

Vielfach im Interesse der Medien lag in den letzten Monaten die Webseite spickmich.de , auf dem man unter Namensnennung die Leistungen der Lehrer bewerten kann, aus denen dann eine Gesamtnote errechnet wird. Zugang zum Portal hat jeder registrierte Nutzer nach Angabe von Schule, Schulort, Name und Mailadresse. Die Gesamtnote setzt sich aus mehreren Einzelkriterien zusammen wie "cool und witzig", "beliebt", "motiviert", "menschlich", "gelassen" und "guter Unterricht". Zudem ist es als Nutzer möglich, Zitate der betreffenden Lehrkraft anzugeben.

Eine Klägerin, die als Bewertung für das Unterrichtsfach die Note 4,3 erhalten hatte, verfolgt nun den Anspruch auf Löschung bzw. Unterlassung der Veröffentlichung ihres Namens, des Namens der Schule und der gesamten Zitat- und Bewertungsseite ihrer Unterrichtsfächer. Sie blieb vor allen Instanzen erfolglos. Zudem waren ihr Name und ihre Unterrichtsfächer ebenfalls auf der Homepage der Schule ersichtlich, an der sie unterrichtete.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes, der für den Schutz des Persönlichkeitsreches zuständig ist, hat die von der Klägerin eingelegte Revision zurückgewiesen.

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